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Lässig Statt Stressig
Der Blog zum Podcast
Jetzt wird's persönlich: [026]
In dieser persönlichen Episode nehme ich dich mit auf meine mehrjährige Reise aus chronischem Arbeitsstress und Überforderung zurück zu Gelassenheit und Lebensfreude.
  • Die Rolle von inneren Stressmustern wie Perfektionismus und mangelnde Abgrenzung
  • Die Wichtigkeit, an der Wurzel des Stresses anzusetzen, statt nur Symptome zu behandeln
  • Einsatz von Techniken wie NeuroMeditation, Coaching, Visualisierung und Psychotherapie zur Veränderung des Unterbewusstseins
Arbeitsstress bewältigen: Mein persönlicher Weg vom Ingenieur zum Experten für Gelassenheit
Es ist jetzt gut zehn Jahre her, aber ich erinnere mich an jedes Detail, als wäre es gestern gewesen. Ich hatte gerade den Arbeitgeber gewechselt – ein neuer Job als Projektingenieur, viel Verantwortung, spannende Aufgaben. Doch was als Karrieresprung geplant war, entwickelte sich schleichend zu meiner persönlichen Stressfalle.
In diesem Artikel teile ich meine Geschichte mit dir. Ich zeige dir, warum klassische Entspannungstipps bei mir versagt haben, wie mein Körper immer mehr Stressanzeichen gezeigt hat und welchen Weg ich gefunden habe, um das Gedankenkarussell zu stoppen und endlich wieder echte Lebensfreude zu spüren.
Schlafstörungen durch Stress: Wenn das Aufwachen sich anfühlt wie ein Stromschlag
Der erste Marker, dass etwas massiv schiefläuft, war mein Schlaf. Kennst du das Gefühl, morgens die Augen zu öffnen und sofort unter Strom zu stehen? Ich wachte immer früher auf, oft schon um vier oder fünf Uhr morgens, und fühlst mich, als hätte ich direkt in eine Steckdose gefasst.
Mein Kopf ratterte sofort auf Hochtouren. Bevor ich überhaupt im Büro war, hatte ich gedanklich schon drei Meetings durchgespielt. Ich dachte, ich tue mir etwas Gutes, wenn ich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahre – doch während meine Beine strampelten, war mein Geist schon längst wieder bei den Problemen der Projekte.
Ein Abschalten nach Feierabend war schlichtweg unmöglich geworden. Mein Nervensystem kannte nur noch eine Richtung: Alarmzustand.
Gedankenkarussell stoppen: Warum ich selbst auf dem Berggipfel nicht präsent war
Ein Moment hat sich besonders in mein Gedächtnis eingebrannt. Ich stand auf einem wunderschönen Berggipfel, die Aussicht war gigantisch. Normalerweise war das mein Ort, um die Speicher aufzuladen. Doch an diesem Tag spürte ich nur Frustration.
Ich stand physisch dort oben, aber mein Kopf war beim nächsten Projektplan, beim unzufriedenen Kunden und bei der Einkaufsliste für den Abend. Ich war unfähig, den Moment zu genießen. Ich war ein Statist in meinem eigenen Leben geworden, gefangen in ständigen gedanklichen Zeitreisen zwischen einer stressigen Vergangenheit und einer sorgenvollen Zukunft.
An diesem Punkt wusste ich: Wenn ich nicht jetzt die Ursache finde, wird mein Leben nur noch aus Dauerstress im Job bestehen.
Perfektionismus ablegen: Die 130-Prozent-Falle und der Drang, alles perfekt zu machen
Ich begann, meine Kollegen zu beobachten. Warum schafften es einige von ihnen, pünktlich Feierabend zu machen und gut gelaunt nach Hause zu gehen, während ich Überstunde um Überstunde schob?
Die Antwort lag in mir selbst: Mein massiver Perfektionismus. Meine Messlatte lag nicht bei 100, sondern bei 130 Prozent. Ich wollte nicht nur gute Arbeit leisten, ich wollte unangreifbar sein. In jeder Präsentation vor der Geschäftsführung schwang die Angst mit, einen Fehler zu machen oder eine Antwort nicht zu wissen.
Dieser selbstgemachte Druck war der eigentliche Stresstreiber – nicht der Kunde oder der Chef.
Grenzen setzen lernen: Die Angst vor dem „Abstellgleis“ überwinden
Ein weiteres Problem war meine Unfähigkeit, „Nein“ zu sagen. Wenn ein Abteilungsleiter mich bat, „noch mal schnell die Firma zu retten“ und ein weiteres Projekt zu übernehmen, sagte ich zu.
Ich hatte die tiefe Überzeugung: Wenn ich Grenzen setze, verliere ich meinen Status oder lande bei der nächsten Kündigungswelle als Erster auf der Liste.
Erst als ich bereit war, mein Unterbewusstsein umzuprogrammieren, veränderte sich alles. Ich lernte, dass klare Kommunikation und das Setzen von Grenzen mich nicht schwach machen, sondern professionell.
Zu meiner Überraschung wurde ich nicht gekündigt, als ich anfing, Aufgaben abzugeben – ich wurde respektiert.
Unterbewusstsein umprogrammieren: Warum die Lösung tiefer liegt als Sauna und Joggen
Am Anfang versuchte ich es mit Symptombekämpfung: mehr Sport, Sauna, bewusste Musikzeit. Doch der Effekt war minimal. Ich war einen Tag nach dem Joggen sofort wieder auf 180, sobald die erste E-Mail aufpoppte.
Der wahre Wandel kam erst durch die Arbeit an der Wurzel. Ich erkannte, dass 95 % unseres Denkens und Handelns durch den inneren Autopiloten gesteuert werden. Solange dieses Programm auf „Gefahr“ und „Leistung = Anerkennung“ geeicht ist, helfen 5 % Willenskraft zur Entspannung wenig.
Durch Methoden wie NeuroMeditation und gezielte Biografiearbeit habe ich diesen Autopiloten neu ausgerichtet. Ich saß wieder selbst am Steuer meines Lebens. Ich konnte meine Freizeit genießen, tief und fest schlafen und begegnete meiner Verantwortung im Job mit echter Gelassenheit.
Bist du bereit, dein Gedankenkarussell endlich anzuhalten?
Du musst dein Leben nicht komplett auf den Kopf stellen, um wieder zur Ruhe zu kommen. In meinem kostenlosen 30-minütigen Videotraining zeige ich dir die exakten 3 Schritte, wie du deine Stresstrigger entschärfst und deinen inneren Autopiloten auf Gelassenheit programmierst.